Fahrzeugexport - Ihre Möglichkeiten

KFZ-Exporthandel

Aktuelle Exportzahlen deutscher Fahrzeuge zeigen, dass besonders Gebrauchtwagen auf vielen Zielmärkten sehr begehrt sind. Je nach Zustand gelangt ein Pkw in unterschiedliche Regionen. Alleine 100.000 Gebrauchtwagen werden pro Jahr nach Afrika exportiert. Doch auch der osteuropäische Gebrauchtwagenmarkt kann für Ihr Fahrzeug infrage kommen. In diesem Blogartikel klären wir Sie darüber auf, für welche Region Ihr Fahrzeug besonders geeignet ist. 

Pkws für afrikanische Regionen

Für afrikanische, wie auch osteuropäische Länder ist ein guter Fahrzeugzustand meist wenig relevant. Da besonders in Afrika das Pro-Kopf-Einkommen in den meisten Ländern sehr gering ist, kann sich der Großteil der Bevölkerung ein eigenes Fahrzeug nur schwer leisten. In der Regel wird jahrelang auf einen Gebrauchtwagen gespart und dieser so lange genutzt, bis er nicht mehr fährt. Aus diesem Grund werden auch Fahrzeuge mit Totalschaden und beeinträchtigter Fahrsicherheit in Afrika angekauft. Bei einem Export müssen Sie sich demnach keine Gedanken wegen einer zu hohen Laufleistung oder einem schlechten Fahrzeugzustand machen. 10 Jahre alte Wagen werden im Ausland meist noch doppelt so lange gefahren, weshalb Fahrzeuge mit starken Motoren beliebt sind. Besonders die klimatischen Bedingungen begünstigen die lange Nutzung. Durch das heiße und aride Klima sind Fahrzeuge keiner Korrosion oder Frostschäden ausgesetzt. Die Pflegekosten halten sich damit in Grenzen. Eingebaute Klimaanlagen sind zudem besonders gerne gesehen. Ebenso ist der Bedarf nach Mehrzweck- und Großraumfahrzeugen groß. Diese werden in afrikanischen Regionen oft als öffentliches Transportmittel genutzt, da die Infrastruktur und der ÖPNV meist unzureichend sind. Um von A nach B zu gelangen, kommen so mehrere Personen in einem Gebrauchtwagen unter. Aufgrund dessen sind auch Gepäckträger und Geländefahrzeuge sehr begehrt. Deutsche Autohersteller punkten mit ihrem guten Image und stehen für robuste und zuverlässige Fahrzeuge. Daher gelten besonders deutsche Marken wie Audi, BMW und Mercedes als Statussymbol. Jedoch sind Regionen mit Linksverkehr, wie Südafrika und Kenia, für den Export eines deutschen Fahrzeuges ungeeignet. Besonders der Export nach Guinea, Benin und Nigeria boomt. 

Der Export nach Osteuropa

Auch osteuropäische Länder stehen für den Export eines Autos mit geringem Restwert zur Auswahl. Außerdem werden diese Länder besonders dann gewählt, wenn der TÜV eines Wagens hierzulande abgelaufen ist oder gültige Standards nicht mehr erfüllt werden. Daher muss ein Export nicht nur dann infrage kommen, wenn ein Fahrzeug in Deutschland verschrottet werden würde. Auch mit Autos in gutem Zustand können im Ausland teilweise höhere Gewinne erzielt werden. Ohne eine gültige TÜV-Plakette fällt die Fahrzeugbewertung in Deutschland in der Regel negativer aus, wohingegen dies in Osteuropa keinen Einfluss auf die Preisgestaltung nimmt. Überschreitet ein Pkw hierzulande die Abgasnormen endet seine Zulassung. Dann kommt ein Export nach Polen infrage. Stößt ein Auto dort unverhältnismäßig viele Schadstoffe wie Kohlenwasserstoff oder Feinstaub aus, beeinflusst das nicht die Zulassung. Wie in Afrika wirkt sich auch in Osteuropa das Image deutscher Automarken positiv auf den Verkauf aus. In osteuropäischen Ländern werden zudem viele gut gepflegte, höherwertige Autos angekauft. In Bulgarien sind beispielsweiße alte Geländewagen von hohem Wert. Da die Instandhaltungskosten, Benzinpreise und KFZ-Steuer niedriger sind als hierzulande, ist die Zahlungsbereitschaft für den Ankauf eines deutschen Gebrauchtwagens relativ groß. Für jede Art von Fahrzeug und Zustand finden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit einen Abnehmer in einem der genannten Länder.